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Die erweiterten Smartmuli Optionen PDF Print E-mail
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max. neue Verbindungen pro 5 Sek:


Hier wird die Anzahl erlaubter neuer Verbindungen alle 5 Sekunden festgelegt. Standard ist 20. Wichtig:
  • Zu hohe Einstellungen können hier zu Abstürzen des gesamten Betriebssystems, Zusammenbruch der Internetverbindung oder eklatanten Einbrüchen in den Up- und/oder Downloadraten führen. Bevor Ihr hier irgendwelche Phantasiewerte eintragt, solltet Ihr Euch darüber informieren, wie viele Verbindungen Euere Internetanbindung und Euer Betriebssystem verkraften.
  • Wenn Ihr über eine Tx oder LAN-Anbindung verfügt, könnt Ihr diesen Wert langsam weiter erhöhen, bis Ihr die ersten nachteiligen Effekte bemerkt.

max. Halboffene Verbindungen:

  • Dieser Parameter wurde nötig durch das ServicePack 2 von Windows XP. Mit Installation des SP2 erlaubt Windows XP nur noch zehn halboffene Verbindungen gleichzeitig. Darüber hinausgehende werden in eine Warteschlange gestellt, die nur langsam abgearbeitet wird. Dies bringt dann Zeitüberschreitungen und andere unerwünschte Effekte für eMule mit sich. Wenn eMule unter XP SP2 läuft, sollte dieser Wert also nicht höher als 9 eingestellt werden. Es gibt Patches, um diese Beschränkung aufzuheben, aber Systemdateien von Windows zu patchen ist nicht unbedingt zu empfehlen. Der einzige Effekt, den die Beschränkung auf 9 hat, ist das etwas langsamere Finden von Quellen beim Starten von eMule. Nachdem erst mal alle Quellen gefunden wurden, ist es sich ziemlich gleich. Unter anderen Betriebssystemen, z.B. Windows 2000, Windows XP SP1, oder auch dem veralteten Windows 98/ME kann dieser Wert ruhig auf 50 gestellt werden.

schnelle Verbindungszurückweisung:

  • Die schnelle Verbindungszurückweisung benutzt ein effizienteres System, um TCP-Verbindungsversuche zurückzuweisen von Klienten, die gebannt wurden, oder deren IP im IP-Filter eingetragen sind.

Serververbindung Auffrischintervall:

  • Wird eMule hinter einem Router oder in einer komplexeren Netzwerkumgebung betrieben kann es vorkommen, dass er in regelmässigen Abständen die Serververbindung verliert und neu verbindet.
  • Router verwenden NAT - Network Address Translation um Verbindungen zwischen sich selbst und den anderen Rechner dahinter zu verwalten. Für diese Verbindungen haben die Router einen TimeOut, d.h. ist eine bestimmte Zeit abgelaufen in der eine Verbindung nicht benutzt wird, wird diese vom Router für tot gehalten und beendet. eMule überprüft die Verbindung zum Server in regelmässigen Intervallen. Ist dieses Intervall nun grösser als der TimeOut des Routers hat dieser die Verbindung beendet und eMule muss sich neu zu dem Server verbinden. Sollte dieses Problem bestehen muss im Feld für das Serververbindung Auffrischintervall ein etwas geringerer Wert eingetragen werden als in den Router Einstellungen angegeben. Der Wert 0 ist Standard und eMule verwaltet die Server Kontakte. Diese Einstellung sollte nur verändert werden wenn ein Router oder andere NAT Verbindungen benutzt werden. Ein zu geringer Wert kann zu dauerhaften Server-Banns führen!




eD2k Links nur während der Laufzeit annehmen


Diese Option bewirkt, dass eMule nur eD2k Links annimmt während er tatsächlich läuft. Ist eMule aus werden diese Links von ihm ignoriert, damit auch andere eD2k Programme ungestört diese Links nutzen können.



Kredit System benutzen (Uploader belohnen)


Es wird dringend empfohlen dieses System zu benutzen, da es hilft sogenannte Leecher, also Leute die nur nehmen und nichts geben, abzuschrecken. Gründe dieser Option:
  • Das Kreditsystem dient dazu, Benutzer, die durch das Anbieten von Dateien und einem hohen Upload zum Netzwerk beitragen, zu belohnen. eMule verwendet eine Warteschlange, deren Grundlage die Zeit ist, die ein Benutzer wartet, die aber durch einige Faktoren beeinflußt wird. Diese sind im Kapitel Bewertung und Punkte beschrieben, aber der wichtigste ist das Kreditsystem. Dieser Faktor wird aus der Datenmenge berechnet, die zwischen zwei Benutzern ausgetauscht wurde und ist umso einflußreicher, je mehr Daten hochgeladen wurden. Wenn also Benutzer A von Benutzer B viele Daten empfangen hat, rückt B in der Warteschlange von A schneller vor - B bekommt einen Bonus auf seine Wartezeit angerechnet. Wenn ihr den Mauspfeil über den Namen eines Benutzers haltet mit dem ihr verbunden seid und auf rechte-Maustaste-Menu -> Zeige Details klickt, könnt ihr die zur Berechnung der Warteliste verwendeten Werte einsehen.
  • Wird eine Datei neu ins Netzwerk gestellt - man spricht von einem Release - kann es vorkommen, dass andere Dateien durch Kredits höher bewertet werden als die eigentliche Neuveröffentlichung.
  • Ein gemischtes Netzwerk ist weniger anfällig für Ausbeutung eines bestimmten Systems
  • Seltene und populäre Dateien halt sich besser die Waage




Ports bei der WinXP Firewall beim Starten/Beenden automatisch öffnen/schliessen


Wird die Windows XP eigene Firewall verwendet (Eigenschaften der DFÜ bzw LAN Verbindung -> Erweitert -> Internetverbindungsfirewall) kann eMule die benötigten Ports um eine hohe ID zu bekommen, automatisch beim Programmstart öffnen bzw. zur optimalen Sicherheit wieder schliessen bei Programmende. Diese Option funktioniert nur bei Windows XP Service Release 0 und 1. Das neue SP2 RCx wird nicht unterstützt.



Server- und Client LAN-IPs filtern


Dieser Filter verhindert dass Quellen die aus den LAN IP Bereichen der Klassen
  • A (10.0.0.0 bis 10.255.255.255),
  • B (172.16.0.0 bis 172.31.255.255),
  • C (192.168.0.0 - 192.168.255.255),
dem local host (127.0.0.1 bis 127.255.255.255) und alle IP Adressen die mit einer Null beginnen (0.x.x.x) aufgenommen werden. Dies sind private IP Adressbereiche und sind im Internet nicht gültig. Er gilt sowohl für Quellen die über den Quellentausch empfangen wurden als auch für solche von Servern.

Wichtig:
Soll eMule in einer Netzwerkumgebung betrieben werden, ist diese Option zu deaktivieren oder es können keine Quellen innerhalb des lokalen Netzwerks (LAN) gefunden werden.



Zusätzlich Kontrollen anzeigen (für Fortgeschrittene)


Diese Option blendet weitere Optionen / Funktionen ein, die normalerweise für den Betrieb von eMule nicht notwendig sind.



A4AF Prüfung deaktivieren


Die Option schaltet das Quellenmanagement ab um die CPU zu schonen. Ist diese abgeschaltet werden A4AF Quellen nur noch getauscht wenn ein Download beendet wird oder fertiggestellt ist.



Hostname für eigene eD2k Links


eMule erlaubt es bei den freigegebenen Dateien einen eD2k Link mit der momentanen IP als Quelle zu generieren. Wird in dem Feld ein Hostname angegeben ist es auch möglich den Link mit diesem Namen auszugeben. Dies hat den Vorteil, dass bei einem Wechsel der IP die Quellenangabe im Link immer noch gültig ist. Weitere Informationen zum Thema dynamische Hostnamen sind im Kapitel Webinterface zu finden.



Download von PeerCache deaktivieren


PeerCache ist ein System, welches kleine Teile eines Downloads beim Internetanbieter zwischenspeichert. Werden diese dann angefordert müssen die Daten nicht erst vom betreffenden eMule zum anderen übertragen werden, sondern können statt dessen diesem Zwischenspeicher entnommen werden. Dies spart viel Transfervolumen beim Internetanbieter und bringt für den eMule, der aus dem Speicher bedient werden kann, einen grossen Geschwindigkeitsvorteil. Die Daten werden anonym und nicht zuordnebar gespeichert. Der Internetanbieter muss diese Funktion unterstützen, damit eMule Nutzen daraus ziehen kann.





  • Erstelle neue Tempdateien als 'sparse' (nur NTFS)

    "Sparse" Dateien sind eine Eigenschaft von NTFS, so dass diese Option nur benutzt werden kann, wenn die Festplatte mit diesem Dateisystem formatiert ist (Windows XP und NT). Mit dieser Option werden für neue Downloads die Tempdateien "sparse" angelegt, d.h. die Tempdatei verbraucht nur so viel Festplattenplatz, wie tatsächlich an Daten heruntergeladen wurde.
  • Tempdateien mit voller Dateigröße anlegen (für non-sparse Systeme)

    Sobald auch nur ein Bit heruntergeladen und auf die Festplatte geschrieben wird, wird Festplattenplatz in der Größe der fertigen Datei reserviert. Hiermit lässt sich vermeiden, dass während mehrfachen Herunterladens plötzlich kein Festplattenplatz mehr zur Verfügung steht und Downloads gestoppt werden.




Prüfe Festplattenplatz (min. freier Festplattenplatz [MB])


Die Grösse der temporären Downloads wächst bei eMule, je nach Bedarf, dynamisch an. Ist die Option Prüfe Festplattenplatz aktiviert ohne das ein minimaler freier Festplattenplatz angegeben ist, stellt eMule sicher, dass genügend Platz für den gesamten Download vorhanden ist. Kann ein Download nicht komplett heruntergeladen werden wird dieser auf Pause gesetzt. Wird eine minimaler freier Festplattenplatz angegeben, sorgt eMule lediglich dafür dass diese Menge frei bleibt und lädt von jedem Download bis diese Grenze erreicht ist. Wird Platz auf der Festplatte frei, erkennt eMule dies und setzt pausierte Downloads gegebenenfalls wieder fort.



sicheres Speichern von .met / .dat Dateien


Für moderne Betriebssysteme auf NTFS Basis ist es allgemein nicht notwendig diese Einstellung zu verändern. Treten wiederholt Probleme beim Beenden von eMule oder nach Crashes auf kann die Sicherheit beim Schreiben der .met und .dat Dateien mit dieser Option erhöht werden. Abhängig von der Leistung des jeweiligen Computers kann diese Option allerdings zur Zunahme der Festplattenaktivität führen oder das Beenden von eMule verlangsamen. Wenn keine Probleme dieser Art auftreten, sollte die Grundeinstellung (Nie) beibehalten werden.
  • beim Beenden

    Das sichere Schreiben dieser Dateien wird nur beim Beenden von eMule angewendet.
  • immer

    Der erhöhte Aufwand wird bei jedem Schreibzugriff auf diese Dateien getrieben.




Metadaten extrahieren


Metadaten sind zusätzliche Informationen die zu einem Download angegeben wurden, z.B. der mp3 ID Tag oder Autor, Jahr etc. Diese zusätzlichen Informationen lassen sich in den Dateidetails eines Downloads, Seite "Metatags" einsehen.



Log abspeichern


Die Ausgaben der Log und Debug Fenster können jeweils als Datei eMule.log bzw. eMule_debug.log im eMule Verzeichnis abgespeichert werden. Diese Option sollte nur gewählt werden wenn die Daten anschliessend analysiert werden sollen.



Verbose (zusätzliche Programmausgaben)


Der Verbose Modus dient den Programmieren als Hilfe beim Aufspüren von möglichen Fehlern in eMule. Wird er aktiviert erscheint auf der Server-Seite ein zusätzliches Fenster, welches interne Informationen anzeigt. In diesem Modus verbraucht eMule mehr Rechenleistung und Hauptspeicher. Diese Option sollte im normalen Betrieb deaktiviert sein. Zu den angezeigten Informationen wird keine weitere Hilfestellung gegeben, da diese nur zur Entwicklung dienen.



Upload Speed Sense (USS)


USS überwacht die Ping Antwortzeiten der Internetverbindung und regelt das Upload Limit von eMule nach diesen. Damit versucht eMule immer eine optimale Upload Leistung zu bringen ohne die Pings zu verschlechtern was beim Surfen oder Online spielen stören kann. Bei den folgenden Einstellungen ist empfohlen die Standardwerte beizubehalten. Falsche Einstellungen können zu massiv schlechten Werten führen.
  • Automatisch beste Upload Geschwindigkeit ermitteln

    Aktiviert die USS Upload Kontrolle
  • Upload Minimum

    Dies ist die Minimalgeschwindigkeit die eMule einhalten muss. Es ist empfohlen diesen Wert auf ungefähr die Hälfte des maximalen Uploads zu stellen.
  • Ping Toleranz (% des niedrigsten Pings)

    Beim Start von USS werden die Pingzeiten der Internetverbindung ausgemessen. USS sorgt dann dafür, dass der Ping nicht über diesen Anfangswert multipliziert mit der Toleranz ansteigt. Bei einem Anfangsping von 50 ms und einer Toleranz von 800% würde USS also dafür sorgen, dass der Ping nicht über 400 ms steigt.
  • Ping Toleranz (ms)

    Anstatt den erlaubten Ping-Modifikator in Prozent anzugeben ist es auch möglich einen Absolutwert in Millisekunden anzugeben.
  • Methode der Ping Toleranz

    Auswahl ob die Ping Toleranz über den Prozentwert oder den Absolutwert in Millisekunden bestimmt wird.
  • Anstiegs- und Verringerungsgeschwindigkeiten

    Diese zwei Werte bestimmen wie schnell das Upload Limit an Hand der gemessenen Pingzeiten nach oben oder unten angepasst wird. Flasche Werte können einen totalen Upload / Download Zusammenbruch erzeugen. Standardwerte lassen!
  • Max Anzahl von Pings

    Bestimmt wieviel Ping Antwortzeiten benutzt werden um den gültigen Durchschnitt zu bilden.




Dateipuffer Grösse


Sollte der Computer während des Betriebs von eMule zu "stottern" anfangen, d.h. regelmäßig kurz hängen zu bleiben, kann dies an der Art wie eMule Daten auf die Festplatte schreibt liegen. In diesem Fall kann ein kleinerer Dateipuffer das Problem beheben, dies führt aber zu einer erhöhten Festplattenaktivität durch eMule. Vorsicht, zu niedrige Werte haben negative Auswirkungen auf die Leistung von eMule! Höhere Werte führen zu einer Reduzierung der Festplattenzugriffe bergen aber die Gefahr eines erhöhten Datenverlustes sollte es zu Problemen kommen.



Warteschlangengrösse


Mit dieser Einstellung kann die Grösse der Warteschlange beeinflusst werden. Damit das Kredit System von eMule effektive funktionieren kann, ist eine grosse Warteliste entscheidend. Ist die Warteschlange eines eMules voll, werden einem anderen Client auch sehr viele Kredits nichts nützen, da er diese nicht ausgegeben kann. Je grösser die Warteliste also ist, desto besser und gerechter kann das Kredit System arbeiten.

Wichtig:
Die Grösse der Warteschlange hat keinen Einfluss auf den Verwaltungsaufwand dieser. Mehr Benutzer in der Warteliste bedeutet nicht, dass dadurch ein Mehr an Verbindungen oder Verbindungs-Overhead entsteht. Eine grössere Warteschlange verbraucht etwas mehr Hauptspeicher.

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