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Von nicht veröffentlichten Super Cover Lover's bis hin zu Rentnern auf Tour Universe PDF Print E-mail
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PoorBest 
Written by Pong   
Monday, 24 November 2008 17:07


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Ich muß hier mal meinen Unmut über ein paar Gruppen äußern. Fangen wir mal mit einem Trio an, was eigentlich nur eine One Man Show ist.

Es begann in einer nicht als zu weit entfernten Galaxie... äähh. Noch mal, wir wollen ja nicht über Axl Rose sprechen, und seinen nach langem erwarteten oder langsam wohl eher, hört eh keiner mehr Album reden, sondern über eine Gruppe, die auf den guten Weg dorthin ist Guns N'Roses, den Rang abzulaufen. Diese besagte Gruppe nennt sich nun And One. Wie man an der Homepage erkennen kann, sehr aktuell gehalten. Gut das kommt schonmal vor in diesem Business, dass man ja nun überhaupt keine Zeit hat durch sein kreatives Handeln. Was einen dann aber eher schon ärgert, ist die jezt schon fast über zwei Jahre angekündigte Live DVD vom Hamburger Konzert 2006.

Man könnte meinen, dass da ein Meilenstein der Musikgeschichte produziert wird bei der Dauer, oder das man einfach nicht fertig wird, aus welchen Gründen auch immer.  Jedenfalls war das dann noch nicht der krönende Abschluss mit dieser besagten DVD, nein, es sollte ja noch eine besagte "Bodypop 1 1/2" herraus kommen, wo man Covervesionen von namenhaften Gruppen wie Front 242, Nitzer EBB u.s.w. finden sollte. Es Stand die Veröffentlichung fest, nur dann kam wieder das was kommen mußte, nix. Nach erfolgreicher Tour dieses Jahr, zur nicht erschienenen CD "Bodypop 1 1/2", warten wir immer noch drauf. Gut kann ja mal passieren. Was einen dann aber schon ärgert ist diese Nicht-Kommunikation mit den Fans, was einen etwas nervt, weil gerade sie es sind die den Star zum Star machen, nicht der Star selber. Da wird in Forum das längste Interview der Welt gestartet, aus vollmundigen Versprechungen, nur irgendwie ist es ins stocken geraten, weil irgendwie der Interviewte mit Abwesenheit glänzt. Und da wären wir bei der Informationspolitik der Band, die nämlich nicht existiert.

Dann fangen schon die Fans im Forum an sich den Kopf zu zerbrechen oder eher gegenseitig einzuschlagen, weil die einen alles für gut heissen, was ihre Lieblingsband so verzapft, und denen die nicht alles schlucken. Deswegen stelle ich mir schon die Frage. Ist es denn so schwer in einer vernetzten Welt, eine gute Informationspolitik der Bands den Fans gegenüber zu erwarten, oder erwarten die Fans zuviel? Es kann doch nicht sein, dass ein Musiker Counter Strike online spielt, aber es nicht mal annährend schafft, sich alle sagen wir mal 2.Wochen zu melden. Dann sich aber in jedem Interview was man dann mal gibt, über die gestreuten Falschinformationen beschwert. Das kann es doch nicht jedenfalls sein, weil andere Musiker(z.B. Moby) beweisen schon seit Jahren das es besser geht, auch ohne gleich immer ein Album veröffentlichen zu müssen.

Wo wir bei den Altmeistern der Electroszene der 80'iger wären, Depeche Mode, die es zwar wenigstens schaffen, wenn sie denn mal kommen, ein Album im Schlepptau zu haben, aber iregndwie es nicht wahr haben wollen, wenn ein Zenit überschritten wird. Gut kann man sich sagen solange es keine Leichenschändung ala Rolling Stones wird, ist es ja ok. Nur wenn man mal die Qualität der Musik proportional  zu den Preisen der Konzerte nimmt, stellt man unweigerlich fest, die Preise sind ja nun mehr als gerechtfertigt, wenn man annimmt, dass deren Rentenkasse wieder mal leer zu scheinen sei.

Oder kann jemand mal diese Preisentwicklung rechtfertigen, weil auf dem Straßenstrich zahlt man doch auch nicht mehr für die Alte an der Ecke, als für das junge Kaliber daneben. Aber wie man sieht, gibt es ja in Deutschland nur reiche Fans, die ja gleich zu mehreren Konzerten gehen, was ja in Deutschland auch nur möglich ist, weil hier sieht ja Depeche Mode wo die Leute das Geld besitzen, und geben gleich jede Menge von Konzerte.

Wo wir bei den Fans angekommen wären, die für mich in der Deutschen Kultur langsam mal einen eigenen Dudeneintrag verdient hätten, wie zum Beispiel "Selbstverliebtemusiknichtkenner". Weil wenn man viele Kommentare auf der deutschsprachigen Fanseite der Gruppe liest, stellt sich einem jedenfalls die Frage, ob sie von der Globalisierung oder einem Plattenladen mit Musik von anderen Gruppen überhaupt wissen. Weil wenn man immer liest, wie sie alles mit DM assozzieren, muß man ja denken, dass Depeche Mode der Anfang von allem war und noch immer ist. Jedenfalls zeichnen sich diese besagten Fans eigentlich nur durch eine Qualität aus, dass Klugscheißen über andere Bands, was irgendwann etwas kindich wirkt.

Aber wie man sieht, immer noch gerne praktiziert wird.

Was ich nur als resignierter Fan feststellen muß, ist wahrscheinlich die Tatsache, dass es wie es Aussieht nur noch um die Aufbesserung der Pensionskasse geht, und nicht mehr um die Liebe zum Detail, wie es nunmal nach "Songs of Faith and Devotion" aber der Fall ist. Weil eingängige und gute Lieder nahmen jedenfalls kontinuierlich immer weiter ab. Und endeten für mich in einem mehr als enttäuschenden "Playing the Angel".

 
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